vaulu
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Nachdem wir unfreundlich empfangen wurden, weihte uns die Chefin direkt in die Mysterien Ihrer Selbstbedienungstheke ein. Für jedes Zimmer lag, fein säuberlich aufgereiht und nummeriert, ein kleines Blöckchen aus, in das die jeweils verzehrten Getränke o.ä. eingetragen werden sollten. Der dazu benötigte Plastik Kugelschreiber war mit Geschenkband angekettet.||||Das über die Hotel Homepage gebuchte Doppelzimmer hatte keine Terrasse, wie das dort abgebildete Foto des Doppelzimmers suggeriert. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass es nur 1 Terrassenzimmer gibt, welches jedoch ein Dreibettzimmer sei. Dieses empfinden wir als bewusste Irreführung des Gastes, der bei Buchung eines "großen" Doppelzimmers das abgebildete Terrassenzimmer erwartet.||||Das zugeteilte Doppelzimmer war auch keineswegs groß, sondern sehr klein. Ein drittes Zustellbett und ein zusätzliches Nachtschränkchen ließen kaum Bewegungsspielraum und machten es in realitas zu einem Dreibettzimmer. |||| Das "Bad" hatte die Größe einer Gästetoilette. Zum Bücken musste ich (1.60m / 50kg) die Tür öffnen. Das Warmwasser der Dusche war über den Zulaufhahn gedrosselt. Das "Bad" in Kleiderschrankgröße war auch tatsächlich wie ein solcher mitten auf die Wand gesetzt.||||Auf dem Kofferständer befand sich der Fernseher. Die Krönung allerdings war der angekettete 1€ Flaschenöffner aus Blech, der symptomatisch für die komplette Hotelatmosphäre war.||||Das Zimmer war extrem laut, da das Hotel an einer sehr befahrenen Kreuzung liegt, was nirgendwo Erwähnung findet. Ein Schlafen bei geöffneten Fenstern war daher unmöglich. Bei 37 Grad Hitze ohne Klimaanlage wäre wenigstens ein Ventilator angebracht gewesen.||||Überall an den Außenwänden und im Inneren prangten Gebots- Verbotsschilder, die tatsächlich an eine Jugendherberge erinnerten. ||||Ein Schelm, der Böses bei all den guten Bewertungen denkt.